Erfahrungen & Bewertungen zu Gabriel Schandl
06.08.2018 14:35 Alter: 168 days

Leistungsglück bringt Geld. Im Verkauf, im Handel, online sowieso.


Es ist schön, wenn Verkäufer Ihr Bestes geben und dem Kunden ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Digitalisierung hin oder her: Wie Sie Kauferlebnisse gestalten

Alle fürchten sich vor dem Internet. Zumindest alle Händler. Ist das so? Ich denke nicht. Jeff Bezos, der Gründer und Chef von Amazon, ist inzwischen reichster Mensch auf dieser Erde. Bill Gates und Warren Buffett hat er überholt. Gut, er ist reiner Online-Händler. Was ist mit den vielen kleinen und/oder mittleren Unternehmen und Händlern, die ein Geschäft betreiben? Nicht jeder hat bereits sein Sortiment auch online verfügbar. Das dürfte sich bald ändern (müssen). Was sich aber nicht ändern wird ist die Tatsache, dass schlechter Verkauf weder online noch offline funktioniert. Die Beziehungsgestaltung im Geschäft ist nach wie vor das Um und Auf und Grundvoraussetzung für den erfolgreichen Geschäftsabschluß und somit Umsatz. 

 

Wie Unternehmen beide Welten geschickt kombinieren, hat mir vor kurzem ein Einkauf beim italienischen Mode-Händler „Boggi“ gezeigt: Eine liebe Freundin und Kollegin, die sich ganz auf das schöne Thema „Stil, Wirkung und Image“ in den letzten Jahren spezialisiert hat, sagte vor kurzem zu mir: „Gabriel, du musst nicht extra nach Mailand fahren zum Einkaufen, geh doch zum Boggi in Salzburg.“ Gut, mit diesem Geschäft sympathisisere ich schon lange, ich mag italienische Mode, aber noch nie spazierte ich an deren Geschäft vorbei, wenn es mal offen hatte, sondern meistens am Wochenende. Diesmal war es anders. Ich folgte Elisabeths Tipp (Elisabeth Motsch: https://www.motsch.at) und fuhr extra in die Stadt. Ein neuer Anzug war fällig. Die Verkäuferin zeigte mir sicher und freudig die Auswahl und diese Freude sprang auf mich über, nicht nur, weil die richtig schöne Sachen hatten sondern auch weil es der Verkäuferin zu keinem Zeitpunkt zu anstrengend oder zu lästig war, mir noch etwas zu holen, zu zeigen, zu bringen. Im Gegenteil. Die Initiative ging oft von ihr aus. 

 

Also landete ich am Schluß bei der Kassa mit einem Anzug und einem Hemd und einer Weste und fast hätte ich noch mehr gekauft, hätte ich ihr nicht gesagt, jetzt sei Schluß, sonst finde ich mir noch etwas. Das war gelebtes Leistungsglück von ihr und ich war glücklich. Und einiges an Geld los. Nein, es war gut investiert. In mich. Beim Bezahlen fragte Sie mich, ob ich Mitglied werden will und durch die Summe meiner Einkäufe am Jahresende Geld sparen möchte durch Rabatte und Aktionen. Da das nur Vorteile waren stimmte ich natürlich zu und sie leitete mich durch den Registrierungsprozess, bei dem es weder eine Mitgliedskarte noch sonst etwas gab sondern sie brauchte von mir nur eines: Mein Handy. Das legte ich auf ein Lesegerät und schon war ich mit diesem Gerät bei ihnen registriert. Es hat schon eindeutig Vorteile, wenn man nicht wieder eine weitere Plastikkarte mit sich rumschleppen muss. Auch wenn die Dinger klein sind, summieren sie sich, kennen Sie das auch? Irgendwann einmal hat man 15, 20, 25 Stück davon und weiß gar nicht mehr, wie und wo man die unterbringt. 

Seit diesem Zeitpunkt bekomme ich deren Newsletter, ungefähr wöchentlich und ich überfliege ihn gerne, sehe dort aktuelle Trends und werde immer wieder an Neues erinnert. Und ans Kaufen. So geht die schnelle und unkomplizierte Kombination aus beiden Welten: Die eine ersetzt nicht die andere, beides ergänzt sich gut. Ich bin nicht der reine online-Besteller, ich will und muss den neuen Anzug vorher probieren und tragen, bevor ich ihn kaufe.

 

Was können SIE konkret tun? Meine Top3-Empfehlungen:


1. Checken Sie mit Ihren Mitarbeitern Ihr persönliches Leistungsglück: Sind Sie motiviert? Leidenschaftlich? Macht Ihnen Ihr Job Spaß? Nur dann funktioniert es richtig gut.

 

2. Haben Sie oder besser: Nutzen Sie die Möglichkeiten der online-Welt? In Zeiten der Informations-Überflutung ist die Aufmerksamkeit die aktuelle Währung. Es zählt nicht, wen Sie kennen, sondern wer Sie kennt. Und auch nicht, ob Sie in die Köpfe Ihrer Kunden kommen sondern wie Sie dort bleiben.

 

3. Seien Sie als Team und mit Ihrem Angebot so gut, dass andere Sie weiterempfehlen. Menschen folgen diesen Empfehlungen. Ich denke, ich konnte das mit diesem Beispiel veranschaulichen. Wenn nicht, fragen Sie mich gerne, rufen Sie an oder schicken Sie eine Mail. Dann reden wir darüber. Über Ihren Erfolg.