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die Meisten von uns müssen, nein, sorry, dürfen auf Weihnachtsfeiern das Jahr auch mit Ihrem Unternehmen ausklingen lassen. Das hat Vor- und Nachteile. Vorteile: Gemütliche Gespräche mit Kollegen, Networking, hoffentlich leckeres Essen und Trinken, eventuell unterhaltsames Rahmenprogramm, von Profis gestaltet. Nachteile: Möglicherweise langweilige Reden und Vorträge. Wie Sie letzteres vermeiden können, sollten Sie diese selbst halten dürfen, erfahren Sie hier:

 
Gute Redner bringen Metaphern, Geschichten, bewegen die Zuhörer

 

Wir alle kennen die 10 Gebote. Diese sind gut und wichtig. Für gute Reden gibt es nur 1 Gebot: Du sollst nicht langweilen. "Jo eh"! könnte sich jetzt der ein oder andere denken (österr. für "Ich stimme dem Gesagten grundsätzlich zu, setze es aber nicht um.") Wie geht das, das Reden vor Gruppen? Wie bewegt man Menschen, erzeugt Emotionen? Das muß nicht sein? Natürlich nicht, wenn Sie vergessen werden wollen. Wenn Sie allerdings in Erinnerung bleiben möchten und tatsächlich Ihre "Mannschaft" bewegen wollen, gibt es eine Handvoll an Strategien, wie das noch funktionieren kann, lassen Sie uns loslegen:

 

1. Keine Floskeln: "Danke, dass Sie alle erschienen sind" oder "Danke für die Aufmerksamkeit" ist zum Teil so gar nicht korrekt und wir haben das alle schon hundert Mal gehört, Tipp: Einfach weglassen und ersetzen mit sinnvollen Gefühls-Aussagen: "Ich freue mich, dass Sie heute hier sind und wir zusammen feiern." Oder mit einem direkten Einstieg, gerne auch mit einer Geschichte: "Es war vor genau einem Jahr, da saßen wir zusammen und träumten, ob es nicht doch möglich wäre, dass...."

 

2. Werden Sie persönlich: Menschen sind Menschen und interessieren sich für Menschen. Was hat Sie selbst bewegt, im guten wie im schlechten? Teilen Sie Ihre Gefühle, bleiben Sie dabei aber nicht mißmutig sondern vermitteln einen positiven Optimismus, der die Zuhörer mitreißt. Den müssen Sie allerdings selber tatsächlich spüren, sonst ist es aufgesetzt und funktioniert nicht.

 

3. Sparen Sie sich Zahlen: Und wenn die doch sein müssen, dann nur reduziert. Am Jahresende will man eher hören, was man erreicht hat, ob das gut war, was genau gut daran war und was nicht erreicht wurde. Auch Ziele für das nächste Jahr sind interessant: Wohin geht die Reise, aber nicht im Detail sondern als grobe Orientierung.

 

4. Lernerfahrungen statt Misserfolge: War der Tag nicht dein Freund, so war dein Lehrer. Steve Jobs hat das einmal wunderbar auf der Bühne demonstriert, als es ein Empfangsproblem beim iPhone 4 gab: Er sagte bloß: "Wir haben gelernt, was wir anders, was wir beim nächsten Modell besser machen müssen und haben auch eine Lösung für die jetzigen Handies gefunden: Software Updates..."

 

5. Lob vor allen, Kritik unter 4 Augen: Diese gute, alte Feedback-Regel wird immer noch nicht eingehalten. Gutes Feedback ist persönlich und konkret und darf auch Kritik beinhalten. Aber nicht bei der Weihnachtsfeier und nicht von der Bühne sondern im 4-Augen Gespräch mit der Person. Außerdem verträgt unser Annerkennungsspeicher viel, da ist ausreichend Platz. Aber nur, wenn tatsächlich gut geleistet wurde. Sonst sind es hohle Worte. Übrigens: Gute Führungskräfte und Sport-Coaches haben die Einstellung: "Wenn wir gewinnen, ist es die Mannschaft, wenn wir verlieren, bin ich verantwortlich." 

 

Viel Erfolg für Ihre nächste Rede, sei es im Rahmen einer Weihnachtsfeier oder auch bei einem Jahres-Kick-off, zu dem man sich gerne auch externe, inspirierende Redner dazu holt. Und sollten Sie Fragen zu Ihrer Rede haben, kontaktieren Sie mich gerne, jederzeit, sei es für ein kurzes Telefonat oder ein persönliches Coaching, vor Ort bei Ihnen oder bei uns im Büro.

 

Beste Grüße! Ihr

Gabriel Schandl

PS: Im folgenden Video habe ich Ihnen diese Tipps zusammengefasst und bringe auch weitere Strategien, wie Sie zB mit der "WYSIWYG Technik" Ihre Nervosität reduzieren. Die Wirkung von Wörtern und das Reduzieren von Sprachmüll sind auch Themen, die Sie hören werden:

 
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Rhetorik als Kunst der Rede

 
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